Griesemer Dickerchen Griesemer Dickerchen
  • mail@griesemer-dickerchen.de
  • Aktuelles
  • Über uns
  • Unser Wohnmobil
    • Ausstattung
  • Tipps
    • Packliste
    • Stellplätze
    • Wohnmobilarten
    • Checkliste für Wohnmobilkauf
    • Tipps zum Gewicht sparen
    • 3D Druck
    • Shops
  • Reiseblog's
    • Sommerreise (2026)
    • Harry Potter Tour (2025)
    • Sommerreise (2024)
    • Sommerreise (2023)
    • Nord- und Ostsee (2022)
    • Burgentour Mai (2022)
    • Nordkap (2021)
    • Coronareise (2020)
    • Kurztrip: Tripsdrill (2019)
    • Rundreise: Südschweden (2019)
    • Kurztrip: Edersee (2019)
    • Rundreise: BeNeLux (2018)
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum

Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 29-32 (UK: Walse)

Ahoi zusammen,

irgendwann geht alles vorbei, auch der Aufenthalt an einem Sehnsuchtsort. Deshalb gibt es heute noch einmal mehrere Tage im Logbuch, bevor wir wieder Richtung Heimat aufbrechen. Mit diesem Beitrag haben wir auch wieder die "magsiche Grenze" von 30 Tagen gebrochen. Wir sind wieder seit einem Monat unterwegs...

Schon viel zu lange her: Freitag

Freitag war der letzte Tag Homeoffice in dieser Woche. Für Leon war es entspannt, er zockte online mit Freunden – selbst bis raus ins Vereinigte Königreich. Das ist dann wohl Globalisierung und Digitalisierung in ihrer angenehmsten Form.

Gegen Mittag merkte man dann deutlich, wie immer mehr Fahrzeuge auf den Platz rollten. Teilweise mit, teilweise ohne Reservierung kamen sie nach und nach an. Aus vier oder fünf Fahrzeugen wurden schnell gute 20. Darunter war auch ein deutscher VW-Bus aus den frühen 90ern aus Bremen. Allein das Geräusch löst schon Gänsehaut aus, auch wenn ich in so einem Wagen wohl nie über lange Strecken wohnen würde, schon gar nicht zu viert. Wir sind dann an den Strand gegangen und haben im Wasser gerauft und jede Menge Blödsinn gemacht. 22 bis 24 Grad Wasser bei 28 Grad Lufttemperatur sind einfach eine Traumkombination.

Gegen Abend haben wir dann gekocht. Im Omnia-Backofen gab es einen One-Pot mit Nudeln, passierten Tomaten, vorher angebratenen Speckwürfeln, Wurststückchen, Gewürzen und oben drauf Käse. Leon hat es geschmeckt, und wir haben die vier Portionen zu zweit vernichtet. In Ruhe zu kochen ist schön, aber draußen an der frischen Luft zu kochen, den Grill einfach als Herd zu nutzen und den Omnia daraufzustellen, ist noch einmal eine eigene Liga.

Vorgestern: Samstag

Wie geplant sollte Samstag unser einziger Tag in Wales ohne Strand werden. Wir wollten die angereisten Massen meiden und dem Verkehr im wahrsten Sinne des Wortes entgegen schwimmen. Also setzten wir uns auf die Räder und traten in die Pedale.

Erstes Ziel war das Fort an der Felsklippe. Leider geschlossen, wobei die Öffnungszeiten vorher auch nicht im Internet zu finden waren. Danach ging es weiter nach Pembroke an den Hafen. Dort legen die großen Fähren nach Irland ab. Vielleicht auch mal ein Ziel für die Zukunft.

Anschließend fuhren wir zum Supermarkt und holten uns etwas zu essen. Meal and Deal ist in UK ziemlich verbreitet: ein Hauptgericht, etwa Sandwich, Wrap oder Salat, dazu ein Snack und ein halber Liter Getränk für umgerechnet 5 bis 6 Euro. Das macht satt und ist verhältnismäßig günstig. Genutzt wird das oft von Arbeitern, aber offenbar nicht nur von ihnen. Darunter auch die Polizei. Wir saßen auf dem Parkplatz und sahen die Streife anfahren und in den Markt gehen. Als sie wieder herauskamen, hatte jeder ein Meal and Deal in der Hand. In genau dem Moment sprach mich eine ältere Dame an und bat um Unterstützung. Sie kam bei den öffentlichen Toiletten nicht durch das Drehkreuz, obwohl sie bereits Münzen eingeworfen hatte. Ich bezahlte die 40 Pence dann mit Karte, das funktionierte. Die Dame war überglücklich. Beeindruckend war auch: Die Polizei hatte den Motor bereits an, fuhr aber erst los, als die Situation geklärt war, und beobachtete das Ganze aus der Ferne.

Die Burg auf dem Heimweg ließen wir aus, weil die Strecke doch recht weit war und es zunehmend windiger und kühler wurde. Aber man muss ja auch Ziele für die Zukunft haben, vielleicht dann in Kombination mit der Fähre nach Irland. Insgesamt sind wir 52 Kilometer Rad gefahren, weshalb wir danach nicht mehr viel gemacht haben außer Burger grillen, Tischtennis spielen und Police Academy 7 schauen.

Gestern: Sonntag

Gestern, am Sonntag, war der letzte volle Urlaubstag. Wir schliefen aus, und wie angekündigt war es leider sehr windig. Trotzdem ging es an den Strand. Das Wasser war mit rund 24 Grad sehr warm, die Luft mit 26 Grad ebenfalls angenehm, aber wegen des Windes war Baden kaum möglich. Dazu kamen viele Quallen, teils auch giftige, die angespült wurden.

Also nutzten wir die Zeit zuerst für den Heuler, danke Olli. Dieser Ball hat vermutlich schon so viele Kilometer durch die Luft gemacht, dass er rechnerisch längst wieder in Griesheim angekommen sein müsste. Die meiste Zeit verbrachten wir aber mit dem Bau einer Sandburg. Mit genug Zeit entsteht daraus tatsächlich etwas Beeindruckendes. Kurz vor Schluss war sogar ein Zufluss gebaut, und als das Meer näher kam, füllte sich der Burggraben von selbst. Leon wollte dann aber nicht zusehen, wie das Meer die Burg einebnet. Also sind wir Eis essen gegangen.

Anschließend gab es die tägliche Partie Tischtennis. Drei Gewinnsätze, und diesmal kam Leon richtig nah ran, verlor aber 2:3 nach Sätzen. Heute war dann sein Tag: knapp, aber verdient gewann er das Match mit 3:1. Herzlichen Glückwunsch, Krümelchen!

Danach grillten wir Würstchen. Ich liebe die weichen britischen Würstchen, Leon hingegen meinte nur, sie machen satt. Der Abend endete mit der achten und letzten Folge von Police Academy. Damit haben wir die Filmreihe im Urlaub komplett durchgeschaut.

Heute: Montag

Heute war dann der Abschied dran. Wir stellten uns den Wecker und machten die letzten Dinge abfahrbereit: Keile rein, Abwasser raus, Stromkabel eingerollt und den Grill verräumt. Bevor es losging, waren wir noch ein letztes Mal am Strand. Noch einmal der Blick über die Dünen und hinaus aufs Meer, ein natürlicher und nicht künstlich gestalteter Ausblick, wie ich ihn bisher nirgendwo sonst hatte. Danach ging es noch einmal zu Dobby, wo wir zwei alte Socken mit einem Stein ablegten, und auf dem Rückweg gab es noch ein letztes Eis: Softice in einer Waffel mit Streuseln.

Dann brachen wir auf, und der Verkehr lief einwandfrei. Es gab zwei Staus, einmal wegen eines Müllfahrzeugs, das auf der Autobahn brannte und gelöscht werden musste, und einmal wegen eines Unfalls. Insgesamt kostete uns das etwa 50 Minuten. An der Autobahntankstelle haben wir dann einen netten Herrn an der Kasse gehabt - ich schätze mal, er wird so um die 23-25 Jahre alt gewesen sein - der uns freundlich abkassiert und dann gefragt hat, ob das "D" auf unserem Kennzeichen für Germany steht. Als ich das bejat habe, ist er direkt auf das deutsche gewechselt. Er hat Deutsch als Femdsprache in der Schule gehabt, war für einen Schüleraustausch in Deutschland, dabei auch drei Tage in Berlin und das Land hat ihn so fasziniert, das er nun Germanistik studiert und unbedingt mal nach Frankfurt möchte. Auf meine Frage, was ihm an Deutschland so gefällt, erklärte er mir, das in Deutschland alles so strukturiert und geordnet ist, das es eine Mischung aus Alt und Neu ist, das Deutschland so verschieden ist, je nach dem ob man sich im Süden oder im Norden befindet und das Deutschland so "mächtig und imposant" ist... Ich wünschte, mancher Deutscher würde das so sehen...

Ansonsten kamen wir gut durch, und statt wie auf dem Hinweg nur zwei Drittel der Strecke zu fahren und den Rest morgen, sind wir diesmal quasi komplett durchgefahren. Wir sind jetzt 30 Minuten vor der Fähre und können morgen den Tag für etwas Homeoffice und Chillen nutzen, in Ruhe im Tesco einkaufen und dann zur Fähre fahren. Ablegen soll sie planmäßig um 23:00 Uhr Ortszeit, also eine Stunde zurück.

Bevor wir jedoch zu Abend gegessen und „Unternehmen Petticoat, das rosa rote U-Boot“ geschaut haben, gingen wir duschen. Es gab nur zwei Duschen, und Leon hatte sich gerade eingeschäumt, als seine Dusche versiegte. Er kam also schnell zu mir rüber und nutzte meine. Beim Abtrocknen stellte er dann fest, dass er nun auch wusste, warum seine Dusche ausgegangen war. Ich hatte mittags Zwiebelringe gegessen, und die daraus resultierenden Gase hatten der armen Wasserpumpe offenbar den Rest gegeben. Tja, was soll man dazu noch sagen.

Morgen sind wir dann auf der Fähre nach Hoeck van Holland (Rotterdam), von wo aus es direkt nach Norddeich geht. Einen Film für die Fähre haben wir nicht und Leon würde sich über Tipps und Filmempfehlungen freuen. Im Schwebt was vor, mit dem Klamau Kumor der Olsenbande oder Policy Acadamy.

Da wir uns morgen von Großbritannien, den beeindruckenden und schönen Landschaften, der oftmals sich selbst überlassenen Natur und den unglaublich charmanten und symapthischen Menschen, erstmal verabschieden müssen, nutze ich folgende Worte, um den heutigen Beitrag zu schließen:

„Jede Reise hat ihren letzten Strand, aber der Kurs, den sie in uns hinterlässt, bleibt noch lange bestehen.“

 

  • photo_10_2026-07-28_13-11-15
  • photo_11_2026-07-28_13-11-15
  • photo_12_2026-07-28_13-11-15
  • photo_13_2026-07-28_13-11-15
  • photo_14_2026-07-28_13-11-15
  • photo_15_2026-07-28_13-11-15
  • photo_16_2026-07-28_13-11-15
  • photo_17_2026-07-28_13-11-15
  • photo_18_2026-07-28_13-11-15
  • photo_19_2026-07-28_13-11-15
  • photo_1_2026-07-28_13-11-15
  • photo_2026-07-28_13-15-50
  • photo_2026-07-28_13-15-54
  • photo_20_2026-07-28_13-11-15
  • photo_21_2026-07-28_13-11-15
  • photo_22_2026-07-28_13-11-15
  • photo_23_2026-07-28_13-11-15
  • photo_24_2026-07-28_13-11-15
  • photo_25_2026-07-28_13-11-15
  • photo_26_2026-07-28_13-11-15
  • photo_27_2026-07-28_13-11-15
  • photo_28_2026-07-28_13-11-15
  • photo_29_2026-07-28_13-11-15
  • photo_2_2026-07-28_13-11-15
  • photo_30_2026-07-28_13-11-15
  • photo_31_2026-07-28_13-11-15
  • photo_32_2026-07-28_13-11-15
  • photo_33_2026-07-28_13-11-15
  • photo_34_2026-07-28_13-11-15
  • photo_35_2026-07-28_13-11-15
  • photo_36_2026-07-28_13-11-15
  • photo_37_2026-07-28_13-11-15
  • photo_38_2026-07-28_13-11-15
  • photo_3_2026-07-28_13-11-15
  • photo_4_2026-07-28_13-11-15
  • photo_5_2026-07-28_13-11-15
  • photo_6_2026-07-28_13-11-15
  • photo_7_2026-07-28_13-11-15
  • photo_8_2026-07-28_13-11-15
  • photo_9_2026-07-28_13-11-15

Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 22-28 (UK: Walse)

Ahoi zusammen,

heute gibt es wieder ein ausführliches Logbuch, denn in den letzten Tagen hat sich einiges angesammelt. So bleibt die Erinnerung frisch, bevor der Alltag wieder das Steuer übernimmt.

 

Freitag: letzter Hafen vor der Abfahrt

Am Freitag begann der Tag mit einem entspannten Frühstück, viel vor hatten wir am letzten gemeinsamen Urlaubstag nciht mehr. Anschließend gingen die Damen noch eingekauft und dann ging es natürlich noch an den Strand. Der erwartete Regen blieb aus, stattdessen zeigte sich der Tag erstaunlich freundlich. Wie gut, dass es Wetterapps gibt - die haben nämlich alles samt Regen vorhergesagt. Leons Handy hatte allerdings seine ganz eigenen Reisepläne: keine Helligkeit mehr, überhitzt und auf null heruntergeregelt. Das war zunächst suboptimal, hat sich im Haus und nach etwas Abkühlung aber wieder erholt.

Danach hieß es Koffer packen, beziehungsweise alles wieder ins Wohnmobil räumen. Das leere Haus wirkte traurig, wie ein Hafen ohne Schiffe. Es ist immer schade, wenn ein Urlaub zu Ende geht und man sich so richtig wohlgefühlt hat.

Abends gingen wir noch einmal essen. Die Wetterapps hatten einen leichten Regen vorhergesagt, nach dem wir essen waren. Dem Wetter war das egal, denn es kam ein Regenguss und alle rückten unter den Schirmen zusammen. Nach dem Essen war die Sonne wieder da, und wir saßen noch ein letztes Mal gemeinsam auf der Terrasse. Ein schöner Abschluss, mit Gemeinschaft, Gesprächen und diesem seltsamen Gefühl, das nur die letzten Urlaubsabende haben.

Samstag: Abschied und Weiterfahrt

Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen. Chrissy und Lara sowie Nina, Domi und Olli fuhren nach Hause, Leon und ich segelten weiter. So schnell vergehen zweieinhalb Wochen. Eine großartige Zeit, tolle Menschen, ein schöner Ort – Herz, was willst du mehr?

Nachdem uch das Dickerchen in See gestochen ist, steuerten wir einen Zwischenhafen an. Einkaufen, Pfand zurückgegeben und in den Baumarkt. Wir brauchten Druckluft, um den Kamin unseres Kühlschranks einmal durchpusten zu können und kauften dabei auch noch einen Ministaubsauger, eine LED Tischlampe und zwei LED Lampen für den Markisenbereich. So wird der Baumarkt zum Ikea. Zudem haben wir unterwegs noh Wasser gebunkert, an einer Ver- und Entsorgungsstelle mitten in einem Industriegebiet.

Eigentlich wollten wir nur 2/3 der Strecke fahren, doch der Verkehr lief gut, daher ließen wir den geplanten Zwischenstopp einfach aus und fuhren direkt weiter nach Hoek van Holland, also an den Hafen von Rotterdam.

  • photo_25_2026-07-24_11-57-05
  • photo_26_2026-07-24_11-57-05
  • photo_27_2026-07-24_11-57-05
  • photo_28_2026-07-24_11-57-05
  • photo_29_2026-07-24_11-57-05

 

Sonntag: Strand, Grenze und Fähre

Sonntag stand ein Spaziergang am Strand auf dem Programm. Dort liegen noch viele Überreste von Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg, teils als Museum, teils einfach als stille Zeugen der Geschichte. Leider waren alle geschlossen, da Ferien waren. Bei uns wäre das vermutlich genau umgekehrt: gerade in den Ferien hätte man geöffnet und den gefühlten Rest des Jahres geschlossen. ie Preise am Strand waren heftig. Jetzt hatten wir ja den direkten Vergleich zur Ostsee: Slush 6 Euro, Pommes 8 Euro, Toilette 75 Cent. Da wundert es fast nicht mehr, dass Benzin 2,60 Euro und Diesel 2,50 Euro kosten. Da wirken unsere Preise selbst ohne Tankrabatt schon fast "fair".

Anschließend ging es zurück zum Wohnmobil und weiter zur Fähre. Das Einchecken am ersten Schalter bei Stena Line war problemlos, dort wurden nur die Bordkarten aus dem Apple Wallet gescannt. Danach ging es in der Schlange weiter zur Grenzkontrolle. Der Polizist scannte unsere Reisepässe, prüfte das ETA-Visum, das wir noch vom letzten Jahr haben und das drei Jahre gültig ist, und stoppte uns dann trotzdem erst einmal, mit dem Hinweis, dass wir die EU verlassen, wenn wir nach Großbritannien reisen und dafür brauchen Alleinreisende mit Kind die Erlaubnis des zweiten Elternteils oder den Nachweis, dass sie alleinerziehend sind. Also musste ich Chrissy anrufen, sie schickte mir ein Foto ihres Ausweises per Whatsapp, das dann anhand der Ausweisnummer und des Fotos geprüft wurde und anschließend stellte der Beamte noch ein paar Fragen:

  • Warum ist Chrissy nicht dabei?
  • Warum haben Chrissy und ich unterschiedliche Nachnamen?
  • Warum hat Leon nicht meinen Nachnamen?

Glücklicherweise sprechen die Briten verständliches Englisch. Bei einem nuschelnden Texaner wäre das vermutlich deutlich komplizierter geworden :D

Die Fähre selbst, diesmal war es die Stena Britannica, war kleiner als die nach Hull und hatte weniger Fahrzeuge an Bord. Ein Unterhaltungsdeck gab es ebenfalls nicht. Die Überfahrt war kürzer, und als erstes britisches Essen gab es Fish and Chips. Wegen des Finales der Fußball WM im Fernsehen war nahezu jeder Platz besetzt, egal ob Restaurant, Café oder Bar. Vielleicht war auch das der Grund, warum alle Mitreisenden schon so früh an Bord waren, denn nach einer kurzen Durchsage des Kapitäns konnte unser Schiff schon 30 Minuten früher ablegen, als geplant.

Wir waren müde und sind  nach dem Essen direkt in die Kabine. Das Schaukeln des Schiffes auf der offenen See machte zusätzlich schläfrig und ich bin bei schaukelnden Schiffen sonst nicht empfindlich. Wenn aber der Duschvorhang im Wechsel, mal mitten im Bad hängt und dann plötzlich wieder am Schienbei klebt, sind es keine sanften Wellen mehr. Das Spiel im TV verschaffte da auch Leon ablenkung von seinem "schummrigen" Kopf. Fußball mit Niederländischem Kommentator, statt auf Englisch in der BBC - ein ulkiges Erlebnis, wenn man alles aber doch nichts versteht. Die BBC konnten wir aber nicht schauen, denn das Signal hatte ungefähr 25 Minuten Verzögerung. Leon kümmerte das aber wenig und schlief in der Verlängerung ein.

  • photo_12_2026-07-24_11-57-05
  • photo_13_2026-07-24_11-57-05
  • photo_14_2026-07-24_11-57-05
  • photo_15_2026-07-24_11-57-05
  • photo_16_2026-07-24_11-57-05
  • photo_17_2026-07-24_11-57-05
  • photo_18_2026-07-24_11-57-05
  • photo_19_2026-07-24_11-57-05
  • photo_2026-07-24_12-31-50
  • photo_2026-07-24_12-31-51
  • photo_20_2026-07-24_11-57-05
  • photo_21_2026-07-24_11-57-05
  • photo_22_2026-07-24_11-57-05
  • photo_23_2026-07-24_11-57-05
  • photo_24_2026-07-24_11-57-05

 

Montag: Hafen, Linksverkehr und Baustellenkunst

Geweckt wurden wir um 5:45 Uhr durch Lautsprecher. Als Erstes fiel auf: Es schwankt nichts mehr. Wie wir später feststellten, war nicht die See ruhiger geworden, sondern wir lagen bereits im Hafen. Nach dem Frühstück gingen die Tore zu den Fahrzeugdecks auf. Die ersten Fahrzeuge fuhren von Bord, dann stoppte plötzlich alles. Ein LKW hatte sich verkeilt, also hieß es warten. Viele winkende Hände halfen dem Trucker und nach 30 Minuten konnten wir dann auch vom Deck rollen.

Linksverkehr? Kein Problem. Es gibt gefühlt zehn Schilder, die einem das Weiß auf Rot erklären, und nach dem ersten Kreisverkehr ist man direkt wieder drin. Die Fahrt verlief problemlos bis zum Zwischenziel kurz vor Wales. Dort kam dann Stau auf. Die achtspurige M4 wurde wegen Brückenbauarbeiten, Abriss und Neubau über eine Landstraße umgeleitet. Die letzten 15 Minuten zogen sich dadurch auf 45 Minuten.

Beeindruckend waren die Schilder: Baubeginn 04/2026, geplante Fertigstellung 06/2027. Für den Abriss einer 120 Meter langen Brücke und den Neubau inklusive vier neuer Zu- und Abfahrten ist das sehr sportlich. Beeindruckend war aber vor allem, dass die alte Brücke schon weg war, die neue bereits erste Pfeiler hatte und als Ziel sogar auf einem Zusatzschild mit 04/2027 statt 06/2027 angegeben wurde. Eine Info, die es bei uns eher nicht gäbe. Vor allem nicht bei einer Baustelle, die früher fertig wird als geplant. Wir bauen bekanntlich meist länger, teurer und am Ende noch mit zusätzlichen Planungsrunden.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Auf der Fähre, aber auch jetzt auf dem Parkplatz in Großbritannien und vorher in den Niederlanden, gibt es eine enorme Menge an Elektrofahrzeugen und flächendeckend vorhandene Ladesäulen. Sind wir Deutschen wirklich so konservativ, dass unsere Unternehmen die Weiterentwicklung verpassen und unsere Bürokratie jede Beschleunigung ausbremst? Ein Land, das sich gern als Land der Dichter und Denker sieht, wirkt manchmal eher wie ein Land der Formulare und Verzögerungen.

Dienstag: Ende der bisherigen Reise

Am Dienstag standen Arbeiten, Packen und Weiterfahrt auf dem Programm. Zuerst erwartete uns der bekannte Stau, der Rest der Fahrt verlief aber sehr gut. Bis auf die letzten zwei Kilometer. Die waren gesperrt, weil sie durch ein militärisches Übungsgelände führen. Schilder, rote Fahnen und Straßensperren machten das unmissverständlich klar. Die Umleitung war allerdings nicht für Wohnmobile gemacht. Teilweise waren auf beiden Seiten nur 50 Zentimeter zur Randbefestigung, niedrige Bäume standen Spalier, und das Navi war heillos überfordert, weil das Militärgelände und seine Wege dort natürlich nicht verzeichnet sind. Es ging aber alles gut.

Am Platz angekommen, haben wir uns erst einmal grob fertig gemacht und sind dann direkt an den Strand. Der Ort hat auch beim zweiten Besuch nichts von seiner naturbelassenen Schönheit verloren. Man merkt sofort, dass hier die Küste noch atmet und nicht glattgebügelt wurde. Unser erster Weg führte in die Dünen zum Grab von Dobby, dem freien Elf aus den Harry-Potter-Geschichten. Unsere Steine und Socken vom letzten Jahr haben wir nicht mehr gefunden, dafür hätten wir wohl zu tief graben müssen. Auf den meisten Steinen steht inzwischen schon 2026, sodass die Schicht von 2025 bereits unter Sand und neuen Botschaften verschwunden ist.
Mir ist bewusst, dass Dobby nur eine Figur aus einem Buch ist. Und doch löst dieser Ort das Gefühl eines echten Grabes aus. Dass das nicht nur uns so geht, zeigen die vielen Inschriften auf den Steinen. Für mich geht es hier vor allem um die Werte, die Dobby verkörpert: Aus Unterdrückung wurde Freiheit, aus Unsicherheit wuchs Mut, aus Angst entstand Haltung. Am Ende stand jemand, der für das Gute eingetreten ist, für seine Freunde gekämpft und dafür sogar sein Leben geopfert hat. Vielleicht sollten wir alle etwas weniger meckern und etwas mehr für die gute Sache einstehen.

Direkt danach sind wir ans Wasser gegangen. Wir hatten zwar keine Badesachen an, Leon war das aber egal. Mit Straßenklamotten warf er sich ins Wasser, sprang in den Wellen und zeigte wieder einmal, warum er auch ein Seehund hätte werden können. Abends gab es die Reste vom Zwischenstopp an der Autobahnraststätte, dann ging es schlafen. Da es erst gegen 23 Uhr wirklich dunkel wird, verliert man hier schnell das Gefühl für die Zeit.

Kurz vor dem Einschlafen ging es dann los: zuerst Maschinengewehrfeuer, einzelne Salven, dann wurde es mehr. Als es wie ein Gefecht klang, mischten sich die dumpfen Schläge der Artillerie dazu, später das Quietschen, Scheppern und laute Knallen von Kettenpanzern. Schließlich kam auch noch ein Helikopter dazu, vermutlich um die „Verwundeten“ zu bergen. Bis wann die Übung ging, wissen wir nicht. Schlafen konnten wir trotzdem gut, weil der Lärm gedämpft war. Am Morgen war dann alles vorbei, als wäre nie etwas gewesen. Auch die roten Fahnen und Schilder waren verschwunden.

Mittwoch: Homeoffice und Strand

Am Mittwoch hatte ich Homeoffice, Leon chillte im Bett. Man kann über Musk sagen, was man will, und das meiste davon vermutlich zu Recht, aber sein Produkt ist wirklich klasse. Stabiles Internet an jeder Ecke und schneller als die meisten DSL-Anschlüsse und so mancher langsame Glasfaseranschluss. Auch die Farm profitiert davon. Früher musste man manchmal an mehreren Tagen versuchen, den Beitrag zu bezahlen, weil die Verbindung zum EC-Gerät wieder einmal nicht funktionierte. Jetzt gibt es dort sogar einen kleinen Shop mit den nötigsten Dingen des Alltags. Sehr wertvoll an einem Ort, der sich am „Ende“ der Welt anfühlt, wo der nächste Ort mit richtigem Supermarkt gut eine Stunde entfernt liegt.

Mittags ging es dann an den Strand. Das Wasser der Irischen See, also einem Ausläufer des Atlantiks, war wärmer als die Ostsee. 22 Grad, allerdings sehr windig, sodass sich die 26 Grad Luft nach dem Baden wie 18 anfühlen. Tückisch war vor allem, dass man die Kraft der Sonne kaum merkt. Für Leon war es ein kleines Paradies: Smokies backen zum Snacken, Dunkers Dippers, also Käseflips mit Schmelzkäse, und Softeis am Strand. Was direkt auffällt: alles ist weniger süß. Die Zuckersteuer der Briten bewirkt tatsächlich, dass weniger Zucker und Süßungsmittel drin sind. Die letzten Schlucke unserer deutschen Cola schmeckten regelrecht pappig süß.

Leon hat sich das Gesicht ein wenig verbrannt, ich habe mir die Schulter verbrannt. Nach dem Duschen gab es Tischtennis. Leon spielt im Verein, daher war er sich ziemlich sicher, dass er gewinnt. Noch kann ich aber das Spiel bestimmen. Seine Gefühle kann ich aber gut nachvollziehen. Das erinnert mich an die eigene Kindheit: Wie oft habe ich gedacht, heute gewinne ich gegen meinen Papa. Es blieb dann meist bei der Hoffnung, und gerade deshalb ist mir der erste Sieg so deutlich in Erinnerung geblieben. Abends haben wir Kaufhaus Cop 2 geschaut und Burger gegrillt. Der Film braucht einen langen Anlauf, bis die vorhersehbare Handlung einsetzt, und sobald sie da ist, bleibt alles eher flach. Kein Vergleich zum ersten Teil, wie bei so vielen Fortsetzungen. Danach noch etwas Chillen und Homeoffice. Schön, wenn Beruf und Arbeitgeber diese Flexibilität möglich machen.

Heute: Strand, Sonne und ein ruhiger Abend

Heute ist der Tag bis hierher kurz erzählt: Homeoffice und Chillen, dann ab an den Strand. Diesmal keine vier Stunden, denn die Sonne ist noch intensiver. Noch ist es sehr ruhig am Strand, mit wenig Menschen, überwiegend älteren Briten oder Briten mit kleinen Kindern. Gegen Abend wird es voller, wenn die „Anwohner“ nach der Arbeit noch einmal ins Meer springen. Laut dem Verkäufer im rollenden Café, das tagsüber dort steht, wird sich das aber bald ändern. Am Freitag bekommen alle Schüler im Vereinigten Königreich Ferien, und dann wird es hier schlagartig sehr voll.

Anschließend duschen und Tischtennis spielen, gleich gibt es Abendbrot. Wir grillen Mini-Steaks, dazu Salat und Brot. Vor dem Schlafengehen schauen wir noch Police Academy – das dürfte ein lustiger Abend werden.

Zum Abschluss passt heute ein Zitat, das gut zu diesen Tagen zwischen Fähre, Küste und Familienzeit passt:

„Reisen heißt nicht nur, neue Häfen anzulaufen. Es heißt auch, die kleinen ruhigen Buchten zu schätzen, bevor der nächste Kurs beginnt.“

 

  • photo_10_2026-07-24_11-57-05
  • photo_11_2026-07-24_11-57-05
  • photo_1_2026-07-24_11-57-05
  • photo_2_2026-07-24_11-57-05
  • photo_3_2026-07-24_11-57-05
  • photo_4_2026-07-24_11-57-05
  • photo_5_2026-07-24_11-57-05
  • photo_6_2026-07-24_11-57-05
  • photo_7_2026-07-24_11-57-05
  • photo_8_2026-07-24_11-57-05
  • photo_9_2026-07-24_11-57-05

Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 18-21 (DE: Hohwacht)

Ahoi zusammen,

never change a running system! Ein alter Satz aus der IT, der sich leider viel zu oft bewahrheitet. In diesem Sinne gibt es aber auch heute wieder mehrere Tage zusammengefasst im Logbuch.

Montag: Minigolf, Burg und Fisch

Am Montagvormittag haben die Kids Minigolf gespielt. Von einem der ersten Tage hatten wir als Siebenergruppe eine 10er-Karte gekauft und es waren noch drei Spiele übrig. Während die Kinder also ihr Handicap verbesserten, habe ich mich aufs Rad geschwungen und noch ein paar Kilometer gesammelt.

Mein Ziel war die Turmhügelburg. Dort war deutlich mehr los, als ich erwartet hatte. Der Eintritt läuft auf Spendenbasis, drei Euro in den Briefkasten am Eingang. Eine klassische Führung gibt es nur einmal täglich, dienstags und sonntags. Alternativ kann man mit einer App auf dem eigenen Smartphone und den eigenen Kopfhörern durchs Gelände gehen. Eine tolle Idee, weil die Erklärungen mit zusätzlichen Bildern ergänzt werden und man sich alles in seinem eigenen Tempo anschauen kann. Gleiches Prinzip wie vor zwei Wochen auf der Cap San Diego in Hamburg. Ich finde das super und vor allem für Vereine eine gute Möglichkeit, hochwertige Touren anzubieten, ohne noch mehr (der meistens ohnehin zu wenigen) Ehrenamtliche zu binden.

Anschließend gab es ein leckeres Fischbrötchen beim Fischgourmet in Alt-Hohwacht. Ja, der Name klingt etwas pathetisch, trifft hier aber voll zu. Dick belegte Fischbrötchen mit Fisch aus der Ostsee, von Makrele bis Scholle und statt nur dem obligatorischen Salatblatt gibt es Karotten, Paprika oder auch mal Tomate oben drauf und das zu wirklich fairen Preisen.

Abends haben wir dann gegrillt und den Tag bei Tom’s Hütte am Strand ausklingen lassen. Ein Kaltgetränk in der Hand, die Ostsee vor der Nase – so fühlt sich Urlaub im Heimathafen auf Zeit an.

Dienstag: U 995, Ehrenmal und Gänsehaut

Dienstag sind wir alle zusammen nach Laboe gefahren: Marine-Ehrenmal und U 995, das als Vorlage für U 96 aus dem Film „Das Boot“ diente. Eines der letzten erhaltenen U-Boote vom Typ VII C, dem meistgebauten U-Boot-Typ der deutschen Kriegsmarine.

An der Kasse hieß es: „Erst ins Boot, da ist gerade wenig los.“ „Wenig los“ bedeutete trotzdem, dass sich eine Schlange von Menschen durch das Boot schob. Es war voll, eng und heiß, sodass Chrissy nicht durchging, sondern direkt wieder raus ist. Wenn man sich vorstellt, dass ungefähr so viele Menschen wie wir an Bord waren wie früher im Einsatz, wir aber frisch geduscht waren und daher nicht ausdünsteten wie anch tagelanger schwerstarbeit, ausreichend geschlafen hatten, durch die offenen Türen frische Luft ins Boot kam, die Diesel nicht liefen und keine Hitze oder Abgase erzeugten, wir weder abgetaucht waren noch beschossen wurden – dann bekommt man einen Haus von Ahnung davon, unter welchen Umständen die Besatzungen damals gefahren sind und wie grauenvoll viele von ihnen gestorben sind. Die Zahlen sprechen leider für sich: 1162 U-Boote wurden gebaut, 863 in Dienst gestellt und in den Einsatz geschickt. 784 davon gingen verloren. Über 30.000 der mehr als 40.000 U-Boot-Fahrer starben und rissen 2882 Handelsschiffe und 175 Kriegsschiffe mit sich in die Tiefe, mit ebenfalls über 30.000 Toten an Bord. Ein dunkles Kapitel, das man in diesem Stahlkörper sehr intensiv spürt.

Nach dem Verlassen des Bootes ging es hinüber zum Marine-Ehrenmal. Ein Aufzug bringt einen 68 Meter in die Höhe, den Rest kann man zu Fuß über Treppen erklimmen. Die Kids entschieden sich dafür, die komplette Treppe zu nehmen und den Turm sportlich zu bezwingen. Oben, in etwa 85 Metern Höhe, wäre die Aussicht normalerweise beeindruckend, heute jedoch hingen die Wolken tief, Sicht kaum 100 Meter, gerade so bis zum U-Boot und zum Strand.

Nach einem zeitlich und streckenmäßigem kurzen Rundumblick war der nächste Treffpunkt wieder nur knapp über der Meereshöhe, denn dan ging es durch die unterirdische Gedenkstätte. Stille, Hall, Kränze und Inschriften - erneut ein Gänsehautmoment. Erinnerungen an Schiffe aus dem zweiten Weltkrieg, wie beispielweise Bismarck oder Gneisenau, aber auch an deutlich jüngere Ereignisse und kürzlich verstorbene Angehörige der Marine.
Besonders interessant für uns: eine Kranzniederlegung und Inschrift zum Schlachtschiff Scharnhorst. Letztes Jahr waren Leon und ich auf der HMS Belfast, die die Scharnhorst einst versenkt hat und bei unserer Nordkap-Tour standen wir quasi Untergangspunkt der Scharnhorst (Beitrag vom Nordkapp). Leon konnte die Brücke schlagen und die Ereignisse und ihre Beteiligten richtig einordnen. Geschichte zum Anfassen, über mehrere Reisen hinweg.

In der Halle am Ende gab es Schiffsmodelle, von historischen Dampfern bis zu modernen Einheiten. Leon und ich stellten ein wenig überspitzt fest, dass unsere – irgendwann ferngesteuerte – 3D-gedruckte Bismarck größer ausfallen könnte als manch Modell hier. Einige der Modelle waren allerdings mehrere Meter lang, beeindruckend detailliert und eigentlich selbst kleine Kunstwerke.

Geplant war anschließend eine Bootstour. Die fiel dann aber leider aus, weil es zeitlich mit dem Parkschein zu knapp geworden wäre. Außerdem war nur noch eine Rundfahrt mit der Fähre möglich, die Adlerschiffe hatten wir bereits verpasst. Also ab zurück Richtung Hohwacht und noch einmal bei Tom’s Hütte am Strand etwas getrunken. Man fragt sich unweigerlich: Warum haben wir in Darmstadt keinen Strand mit Pavillon, an dem man so schön den Abend ausklingen lassen kann? Gut, vermutlich liegt es am fehlenden Gewässer – obwohl es ja selbst in Frankfurt am Main Strandbars gibt.

Bevor wir aber nach Hohwacht sind, haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Kiel gemacht. Im Hafen lag die MS Deutschland. Dsa Schiff kennt der ein oder andere aus der Serie "das Traumschiff" und als alter traumschiff Fan wollte mir die Gelegenheit, wenn sie schonmal in der nähe ist, nicht nehmen lassen um sie "aus der Nähe" zu sehen.
 

Mittwoch – Kiel, große Pötte und Erinnerungen

Mittwoch gab es kein gemeinsames Frühstück. Nina, Domi, Olli, Chrissy und ich sind nach Kiel gefahren. Frühstück dort, geparkt im Parkhaus des Casinos, direkt gegenüber des Skandinavienkais.

Etwas wehmütig waren wir schon, als wir die anderen Wohnmobile in den Warteschlangen stehen sahen, bereit um in den Bauch der Stena Germanica zu fahren. Vor ziemlich genau vier Jahren stand das Dickerchen in einer dieser Reihen und wir sind mit genau diesem Schiff zu unserer Nordkap-Tour aufgebrochen. Landschaftlich und geschichtlich für mich bisher die beeindruckendste Reise.

Nach dem Frühstück haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht. Endlich wieder Schiffe gucken und zwar die ganz großen. Neben der bereits erwähnten Stena Germanica haben wir eine große Kreuzfahrtfähre der Color Line Richtung Norwegen gesehen, ein Minenjagdboot der Marine "folgte uns", viele alte und neue Versorgungsschiffe der Marine im Hafen, bei TKMS ein neues U-Boot im Trockendock und eines im Becken, die Einfahrt zum Nord-Ostsee-Kanal und eine Entmagnetisierungsanlage der Marine. Für Schiff- und Technikfans ein kleines Paradies.

Der Rückweg verlief dann getrennt. Wir sind noch einmal nach Sütel gefahren, Familie besuchen, während Olli, Nina und Domi shoppen waren und anschließend an den Strand gegangen sind. Abends haben wir dann alle wieder gemeinsam Pizza gebacken, ein schöner Abschluss für einen Tag voller großer Pötte und kleiner Erinnerungen.


Donnerstag: Letzte Strandwache und neue Horizonte

Der Donnerstag begann mit Regen und Kälte. Die Vermutung liegt nahe, dass der Urlaub so endet, wie er begonnen hat. Da es ab etwa 12 Uhr aber aufklaren sollte, sind Nina und Chrissy erst einmal einkaufen gegangen, um den Kühlschrank für die letzten beiden Tage und vor allem für das Grillen heute Abend noch einmal zu füllen.

Als die Wolken sich verzogen haben, sind wir alle noch einmal an den Strand gegangen , vermutlich die letzte Chance, hier an der Ostsee noch zu baden und zu liegen. Ein vorletzter Tag an diesem Heimathafen, bevor sich die Wege trennen.

Morgen soll es nämlich wieder regnen. Der richtige Zeitpunkt, um zu packen. Leon und ich gehen einkaufen, denn unsere Reise ist noch nicht zu Ende. Wir stechen noch einmal in See und fahren im wahrsten Sinne des Wortes über den Horizont – nach Großbritannien. Es warten der Atlantik, seine Strände und das Grün der walisischen Küste. Während der eine Teil der Crew das Schiff an den heimischen Kai zurückbringt, setzen wir Kurs auf die nächste Etappe.

Zum Abschluss dieses „Mehrteilers“ zwischen Ostseeflaute, Geschichte und neuem Aufbruch verabschiede ich mich heute mit einem "Zitat", das genau dazu passt:

„Manchmal endet ein Törn nicht im Heimathafen, sondern an der Kante des Horizonts – dort, wo eine Reise zu Ende geht und die nächste schon beginnt.“

  • photo_10_2026-07-16_22-49-01
  • photo_11_2026-07-16_22-49-01
  • photo_12_2026-07-16_22-49-01
  • photo_13_2026-07-16_22-49-01
  • photo_14_2026-07-16_22-49-01
  • photo_15_2026-07-16_22-49-01
  • photo_16_2026-07-16_22-49-01
  • photo_17_2026-07-16_22-49-01
  • photo_18_2026-07-16_22-49-01
  • photo_19_2026-07-16_22-49-01
  • photo_1_2026-07-16_22-49-01
  • photo_20_2026-07-16_22-49-01
  • photo_21_2026-07-16_22-49-01
  • photo_22_2026-07-16_22-49-01
  • photo_23_2026-07-16_22-49-01
  • photo_24_2026-07-16_22-49-01
  • photo_25_2026-07-16_22-49-01
  • photo_26_2026-07-16_22-49-01
  • photo_27_2026-07-16_22-49-01
  • photo_28_2026-07-16_22-49-01
  • photo_29_2026-07-16_22-49-01
  • photo_2_2026-07-16_22-49-01
  • photo_30_2026-07-16_22-49-01
  • photo_31_2026-07-16_22-49-01
  • photo_32_2026-07-16_22-49-01
  • photo_33_2026-07-16_22-49-01
  • photo_34_2026-07-16_22-49-01
  • photo_35_2026-07-16_22-49-01
  • photo_36_2026-07-16_22-49-01
  • photo_37_2026-07-16_22-49-01
  • photo_38_2026-07-16_22-49-01
  • photo_39_2026-07-16_22-49-01
  • photo_3_2026-07-16_22-49-01
  • photo_40_2026-07-16_22-49-01
  • photo_41_2026-07-16_22-49-01
  • photo_42_2026-07-16_22-49-01
  • photo_43_2026-07-16_22-49-01
  • photo_44_2026-07-16_22-49-01
  • photo_45_2026-07-16_22-49-01
  • photo_46_2026-07-16_22-49-01
  • photo_47_2026-07-16_22-49-01
  • photo_48_2026-07-16_22-49-01
  • photo_49_2026-07-16_22-49-01
  • photo_4_2026-07-16_22-49-01
  • photo_50_2026-07-16_22-49-01
  • photo_51_2026-07-16_22-49-01
  • photo_52_2026-07-16_22-49-01
  • photo_53_2026-07-16_22-49-01
  • photo_54_2026-07-16_22-49-01
  • photo_55_2026-07-16_22-49-01
  • photo_56_2026-07-16_22-49-01
  • photo_57_2026-07-16_22-49-01
  • photo_58_2026-07-16_22-49-01
  • photo_59_2026-07-16_22-49-01
  • photo_5_2026-07-16_22-49-01
  • photo_6_2026-07-16_22-49-01
  • photo_7_2026-07-16_22-49-01
  • photo_8_2026-07-16_22-49-01
  • photo_9_2026-07-16_22-49-01

Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 15-17 (DE: Hohwacht)

Ahoi zusammen,

die besten Filme sind in der Regel Dreiteiler und daher gibt es auch heute wieder drei Einträge im Logbuch.

Vorgestern: Flaute und Müßiggang
Flaute, im wahrsten Sinne des Wortes. Nur eine leichte Brise und verhältnismäßig warmes Wasser. Wir haben den Tag genutzt und waren am Strand, denn auch die Sonne hat sich nicht lumpen lassen und brachte reichlich Wärme mit sich. Schwimmen, einen Football hin und her werfen, lesen oder Musik hören - viel mehr Action sollte es heute nicht geben.

Ein unbekannter (oder mir nicht bekannter) Autor sagte einmal: Müßiggang ist aller Laster Anfang. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine Form von Urlaub und Erholung. Für uns fühlte es sich jedenfalls nach genau der richtigen Art Müßiggang an.

Zur Erholung gehört aber auch gutes Essen, daher haben wir beides kombiniert und haben andere das Essen zubereiten lassen. Kurz, wir sind essen gegangen. Das Essen war sehr lecker, angefangen bei Rumpsteaks über Scholle und Fischteller bis hin zu den Desserts war alles richtig gut. Den Abend verbrachten wir dann wieder mit Quatschen, während die Kinder Mensch ärgere dich nicht oder Switch spielten. Ein Tag wie ruhige See: wenig Wellen, aber viel Zeit zum Durchatmen.

Gestern: Hausputz, Radtour und Kunst am Himmel

Gestern haben wir nach dem Frühstück erst einmal Hausputz gemacht. Deck schrubben und Ordnung schaffen stand auf dem Plan. Nina und Olli sind danach zum Gut Immenhof gefahren, Drehort der bekannten Filmreihe und waren anschließend einkaufen.

Ich habe mich in der Zeit aufs Fahrrad gesetzt und habe eine Runde gedreht. Hörbuch an und los geht’s. Das Schöne an der Ostsee ist, dass sie im Vergleich zur Nordsee sehr abwechslungsreich ist. Neben tollen Küstenradwegen auf dem flachen Land, gibt es auch hügeligen Landschaften (ja, meine App meinte, ich hätte bei einem Anstieg von 300m einen „Berg“ erklommen) gibt es auch Wälder und Felder. 30 Kilometer hatte ich angepeilt und eineinhalb Stunden dafür vorgesehen, aber letztendlich sind es fast 40 Kilometer und knapp zwei Stunden geworden. Besonders beeindruckend war neben dem obligatorischen Leuchtturm an der Küste, das Gut Panker. Vorgestellt hatte ich mir etwas wie das Hofgut Oberfeld in Darmstadt, letztendlich ist es aber fast eine eigene kleine Stadt. Neben einer großen Kapelle und dem schlossähnlichen Hauptgebäude gibt es diverse Ställe und Nebengebäude. Das Gestüt scheint auch internationale Bekanntheit zu haben. So kann man sich verschätzen, wenn man keine Ahnung hat.

Die Kids haben den Tag über gechillt. Pünktlich zum Abendessen wurden sie aber wieder aktiv, denn als der Grill angeworfen wurde, war die ganze Crew wieder versammelt.

Nach dem Essen sind die Kids und ich dann noch einmal an den Strand. Es war absolut windstill und die Ostsee so glatt, dass sie am Horizont scheinbar mit dem Himmel verschmolzen ist. Für Seefahrer früher ein unangenehmes Ereignis, für uns ein beeindruckendes Bild. Einzig die Segel der kleinen Jollen in der Ferne haben erahnen lassen, wo sich Meer und Himmel trennen. Die Kinder waren damit beschäftigt, Fotos am Strand zu machen und ich habe den Sonnenuntergang auf der Hohwachter Flunder (quasi ein …) genossen. Ein Schiff konnte ich mit dem Fernglas zwar nicht entdecken, dafür aber unglaubliche Farben, die an den Horizont gezeichnet wurden. Ein Abend, wie gemalt in der Logbuch-Seite „ruhige See“.

Heute: Noch einmal Flaute

Auch über den heutigen Tag gibt es nicht allzu viel zu erzählen, manchmal schreibt sich ein Logbuch eben mit wenigen Zeilen. Nach einem ausgiebigen Frühstück, diesmal war Lara sogar vor mir wach, haben wir die Sonne und die Flaute für einen erneuten Strandtag genutzt. Nichts ist entspannender als das Rauschen des Meeres, wenn die Brandung auf den Strand schlägt und man weiß, dass das eigene „Schiff“ sicher im Hafen liegt. Gleich wird gegrillt und dann neigt sich auch dieser Tag dem Ende entgegen und weil es heute wieder weniger Text war, gibt es dafür ein paar Fotos mehr. In diesem Sinne wünsche ich euch schon jetzt eine gute Nacht.

„Nicht jeder Tag auf See ist ein Abenteuer, doch gerade in der Flaute merkt man, wie gut es tut, wenn die Seele endlich mit dem Schiff zur Ruhe kommt.“

 

  • photo_10_2026-07-12_18-39-14
  • photo_11_2026-07-12_18-39-14
  • photo_12_2026-07-12_18-39-14
  • photo_13_2026-07-12_18-39-14
  • photo_14_2026-07-12_18-39-14
  • photo_15_2026-07-12_18-39-14
  • photo_16_2026-07-12_18-39-14
  • photo_17_2026-07-12_18-39-14
  • photo_18_2026-07-12_18-39-14
  • photo_19_2026-07-12_18-39-14
  • photo_1_2026-07-12_18-39-14
  • photo_20_2026-07-12_18-39-14
  • photo_21_2026-07-12_18-39-14
  • photo_22_2026-07-12_18-39-14
  • photo_23_2026-07-12_18-39-14
  • photo_24_2026-07-12_18-39-14
  • photo_25_2026-07-12_18-39-14
  • photo_26_2026-07-12_18-39-14
  • photo_27_2026-07-12_18-39-14
  • photo_28_2026-07-12_18-39-14
  • photo_29_2026-07-12_18-39-14
  • photo_2_2026-07-12_18-39-14
  • photo_30_2026-07-12_18-39-14
  • photo_31_2026-07-12_18-39-14
  • photo_32_2026-07-12_18-39-14
  • photo_33_2026-07-12_18-39-14
  • photo_34_2026-07-12_18-39-14
  • photo_35_2026-07-12_18-39-14
  • photo_36_2026-07-12_18-39-14
  • photo_37_2026-07-12_18-39-14
  • photo_38_2026-07-12_18-39-14
  • photo_39_2026-07-12_18-39-14
  • photo_3_2026-07-12_18-39-14
  • photo_40_2026-07-12_18-39-14
  • photo_41_2026-07-12_18-39-14
  • photo_42_2026-07-12_18-39-14
  • photo_43_2026-07-12_18-39-14
  • photo_44_2026-07-12_18-39-14
  • photo_45_2026-07-12_18-39-14
  • photo_4_2026-07-12_18-39-14
  • photo_5_2026-07-12_18-39-14
  • photo_6_2026-07-12_18-39-14
  • photo_8_2026-07-12_18-39-14
  • photo_9_2026-07-12_18-39-14

 

Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 12-14 (DE: Hohwacht)

Moin und ahoi zusammen,

viel ist die letzten Tage nicht geschehen, aber der Blog sollte wieder auf aktuellen Kurs gebracht werden, also gibt es heute gleich drei Tage im Logbuch.

Vorgestern: Kurzherbst im Sommerhafen

Dienstag war ein klassischer Hafentag: lange schlafen, ausruhen und den Tag langsam angehen. Das Wetter war grau, viel Sprühregen und kühl, eher Kurzherbst als Sommerferien und Ostseesommer. Nach dem Frühstück sind wir einkaufen gefahren und haben den Kühlschrank wieder aufgefüllt. Keine Ahnung ob die Kinder zum Piranhia wurden oder wie einen Klabautermann an Bord haben, aber der Kühlschrank leert sich schneller, als man schauen kann. Die Kids und vermutlich auch der Klabautermann blieben im Haus, bloß nicht zu viel bewegen, wenn draußen sowieso nur Niesel und Wolken warten.

Abends gab es dann ein richtiges Highlight unter Deck: Gefüllte Paprika mit Tomatensoße und Brot. Vielen Dank an den "Smut Olli", für dieses großartig leckere Essen. Gefüllte (ungarische) Paprika habe ich schon viele gegessen, aber noch nicht so gut. Spätestens da stand dann aber auch der Beschluss fest: Mit diesem Essen für kühle Tage geht der Kurzherbst zu Ende und der Sommer kommt zurück. Das deckt sich auch mit dem Wetterbericht... ...jetzt muss nur das Wetter sich noch daran halten.

Gestern: Geteilte Kurse, gemeinsamer Hafen

Gestern gab es nach gemeinsamem Frühstück getrennte Wege. Wir waren zu Besuch bei Familie, die aktuell auf ihrem Dauerstellplatz in Sütel sind, der letzte Besuch dort war schon viel zu lange her. Nicht nur wegen der Familie, sondern auch wegen der Ostsee, wäre ich viel öfter hier - wären da nicht die knapp 700km Autobahn dazwischen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch in Heiligenhafen gestoppt und in der dortigen Fischhalle ein Fischbrötchen gegessen, ganz nach dem Motto: "Ein Leben ohne Fischbrötchen ist möglich, aber sinnlos". Es war ein gemütliches Beisammensein und abends ging es zum Essen ins Spinnaker. Lara hatte Dorsch in Dijon-Senfsoße, Chrissy einen Fischteller mit Blattspinat und Selleriekartoffeln, Leon ein medium rare Rumsteak mit Pommes und ich Sauerfleisch mit Bratkartoffeln. Einmal quer durch die Kombüse der Küste und wie immer dort alles sehr lecker.

Nina, Domi und Olli haben währenddessen einen Abstecher nach Eckernförde gemacht, wo es endlich Marineschiffe zu sehen gab und es gab auch einen Besuch in der Bonbonfabrik. Vielen Dank für die leckeren Mitbringsel. (Salz) Lakritz in der Form kennen die Südhessen und Mitteldeutschen leider nicht, umso mehr genieße ich ees hier oben. Abends saßen wir dann noch auf ein gemeinsames Getränk im Esszimmer zusammen und der Tag ging ruhig und zufrieden zu Ende. Zwei verschiedene Kurse, ein gemeinsamer Abendhafen, eine eingespielte Besatzung.

 

Heute: Strandtag mit Luftangriff

Heute hat der Tag spät begonnen, spätes Frühstück, der typische Rhythmus eines Ferienhafens. Auf der Suche nach Lachsfilet und Garnelen sind wir zum Fischgeschäft gefahren. Garnelen an der Ostsee waren aber nicht zu bekommen, mit dem Hinweis auf die Nordsee. Irgendwie klar, wer kennt sie nicht, die "Baltic Sea Tiger Garnelen", die in großen Schwärmen durch die Ostsee ziehen.

Ansonsten war heute Strandtag, ohne große Vorkommnisse – bis auf ein Ereignis, das in jedes Bordtagebuch gehört: Der Feind kommt meistens aus der Luft. Der Kleinste mümmelte friedlich sein Käsebrötchen auf der Strandecke und war durch sein Mobiltelefon angelenkt, als der Angriff kam. Auskundschaften der Lage, Sturzflug von obe und eine Möwe klaut das Oberteil des Käsebrötchens; Unterseite plus Käse blieben ihm. Dreist die Biester, aber nicht dumm und wie man sieht, haben sie immer wieder Erfolg: Fressen ohne großen Aufwand. Das darauffolgende Wurstbrötchen verspeiste Leon dann sicherheitshalber ohne Teilen, gut geschützt unter dem Sonnenschirm.

Nun sind alle geduscht, und das Abendessen steht kurz bevor: Spaghetti mit Spinat, Lachs und Tomaten. aber eben ohne Garnelen. Ich bin mir aber sicher, es wird trotzdem genauso lecker.
Zum Abschluss dieser drei Tage zwischen Kurzherbst, Familienhafen, Bonbonfabrik und Strandmöwe verabschiede ich mich heute mit einem "Zitat" von mir ;)
„Auf jeder Reise gibt es Tage voller Sturm, Tage voller Sonne und Momente, in denen selbst ein geklautes Brötchen zur kleinen Seeschlacht wird.“

 

  • photo_1_2026-07-09_19-24-20
  • photo_2_2026-07-09_19-24-20
  • photo_3_2026-07-09_19-24-20
  • photo_4_2026-07-09_19-24-20
  • photo_5_2026-07-09_19-24-20
  • photo_6_2026-07-09_19-24-20

 
  1. Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 10+11 (DE: Hohwacht)
  2. Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 09 (DE: Hohwacht)
  3. Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 08 (DE: Hohwacht/Lübeck)
  4. Adrenalin und Geschichte an Ostsee und Atlantik - 2026: Tag 05-07 (DE: Soltau + Hohwacht)

Page 1 of 3

  • 1
  • 2
  • 3
© 2022 Griesemer Dickerchen. Designed by JoomShaper

Main Menu

  • Aktuelles
  • Über uns
  • Unser Wohnmobil
    • Ausstattung
  • Tipps
    • Packliste
    • Stellplätze
    • Wohnmobilarten
    • Checkliste für Wohnmobilkauf
    • Tipps zum Gewicht sparen
    • 3D Druck
    • Shops
  • Reiseblog's
    • Sommerreise (2026)
    • Harry Potter Tour (2025)
    • Sommerreise (2024)
    • Sommerreise (2023)
    • Nord- und Ostsee (2022)
    • Burgentour Mai (2022)
    • Nordkap (2021)
    • Coronareise (2020)
    • Kurztrip: Tripsdrill (2019)
    • Rundreise: Südschweden (2019)
    • Kurztrip: Edersee (2019)
    • Rundreise: BeNeLux (2018)
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum