gestern war ein Tag mit Regen und einer Sommerpause, eher Nordsee-Herbst-Feeling als Ostsee-Postkartenwetter. Einige von uns haben Mario Kart gespielt, auf diesen Strecken scheint wenigsten immer wieder die Sonne, ein entspannter Vormittag an Bord. Später sind wir am Strand entlang nach Alt-Hohwacht spaziert und haben Minigolf gespielt. Gewonnen hat der Jüngste unter uns, gut im Training durch gelegentliches Spielen zuhause mit Oma und Opa. Erfahrung schlägt hier ganz klar Körpergröße.
Abends haben wir den Grill angeworfen und Burger selbst gemacht. Als die Mehrheit der Crew schon in der Koje lag, habe ich mir noch die Sauna eingeschaltet und die Wärme genossen, ein bisschen Wellness auf hoher Reise, während draußen der Regen weiter aufs Deck prasselte.
Heute folgte der nächste Tag mit Regen. Es war zudem kühl, also haben wir Kurs Richtung Hamburg gesetzt und die Holstentherme angesteuert. Vorher stand die Frage im Raum, ob eine Vier-Stunden-Karte reicht – am Ende waren wir sieben Stunden drin. Die Holstentherme ist wirklich schön gestaltet, abwechslungsreich und groß genug, dass sich die Menschenmengen gut verteilen. Rutschen, Whirlpools, Rausschwimmbecken, Sportbecken, Solebecken und Strudel – für jeden an Bord war etwas dabei. Die Saunalandschaft soll ebenfalls super sein, aber die haben wir diesmal nicht gebraucht, Wasser war unser Element.
Ein kleines Manko gab es dann doch: Der Poolbecher, den man braucht, um den Cocktail mit auf die Liege im Wasser nehmen zu dürfen, hat kein Pfand von 3,80 Euro – man kauft ihn. Wir haben das erst später festgestellt, sonst hätten wir auf den Bänken am Rand, statt im Pool getrunken. Na ja, jetzt haben wir eine Erinnerung an diesen Hafenaufenthalt im Gepäck.
Abends gab es Resteessen und dazu das WM-Spiel Spanien gegen Portugal im TV, Fußball im trockenen Hafen, während draußen weiter Regen und Wind das Wetter bestimmten.
Laut Vorhersage steht morgen noch einmal ein Regentag an, aber danach sollen die Temperaturen steigen und die Sonne wieder herauskommen. Die Flaute und der Gegenwind bleiben also nicht ewig, der Kurs geht wieder Richtung Sommer.
Zum Abschluss dieses Regen-und-Therme-Tages verabschiede ich mich mit einem Zitat, das dazu passt:
„Manchmal ist es nicht der Sonnenschein, der eine Reise besonders macht, sondern die Häfen, in denen man bei Sturm Zuflucht findet.“
heute hatten wir quasi Flaute. Nachdem die meisten länger geschlafen haben, gab es entsprechend später Frühstück, ein Tag, an dem das Bordleben eher im Hafenmodus lief als auf hoher See.
Anschließend ging es zum Einkaufen. Die Erwachsenen einmal, die Kids mehrfach. Diese hatten nämlich heute Backdienst: Muffins mit blauem Überzug und Haien sowie einen super leckeren, zitronigen Nachtisch. Dafür mussten die Kids mehrfach los, aber wie war der Satz noch gleich? Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen. Der Aufwand hat sich aber gelohnt, beides war super lecker. Bilder gibt es morgen, das Notebook lädt gerade, und der Upload vom Handy ist – na ja – umständlich und mühselig.
Während die Zubereitungen in vollem Gange waren, waren die älteren der Bootsbesatzung spazieren. Ein Stück am Strand entlang in Richtung Alt-Hohwacht und dann wieder durch Hohwacht zurück, einmal den Küstenkurs ablaufen, bevor es zurück aufs „Schiff“ geht. Anschließend haben wir Wraps gemacht und gegessen, Mario Kart 9 gespielt und geschnackt. Ein gemütlicher Hafentag mit viel Gespräch und ein bisschen digitalem Rennen auf der Konsole.
Später ging es langsam Richtung Koje. Ich bin vorher noch ans Wohnmobil und habe den Frischwassertank und die Leitungen gereinigt. Zwei Wochen ohne Wasserdurchfluss und Wasserwechsel, das kann nicht gut für den Tank sein, also einmal klar Schiff im System, bevor die Reise weitergeht.
Nun gehe auch ich schlafen, aber zum Abschluss dieses Flaute- und Hafentages noch eine neue „Weisheit“:
„Auch bei Flaute gehört zum Leben auf See, das Schiff klar zu halten – damit man bereit ist, wenn der Wind wieder dreht.“
heute ging es nach dem Frühstück weiter auf Erkundungskurs. Zielhafen: Lübeck, eine weitere Stadt mit H für Hanse auf dem Kennzeichen und damit irgendwie auch für historisch. Die Altstadt gilt seit 1987 als UNESCO-Welterbe und ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Backsteingotik im Ostseeraum.
Bekannt ist Lübeck für das Holstentor, Lübecker Marzipan, alte Backsteingebäude, die teilweise noch aus dem Mittelalter erhalten sind, und gleich sechs große Kirchen mit insgesamt sieben Türmen, die seit Jahrhunderten die Stadtsilhouette prägen. Die Marienkirche (evangelisch) ist derzeit mehr oder weniger Baustelle, aber sehr imposant und die 5 Euro Eintritt lohnen sich. Sie gilt als Mutterkirche der Backsteingotik und nach ihrem Vorbild wurden im gesamten Ostseeraum rund 70 Kirchen errichtet. Ihre Gewölbe im Mittelschiff gehören mit etwa 38,5 Metern zu den höchsten backsteingotischen Gewölben weltweit. Derzeit sind viele Bodenelemente auf Grund von Bauarbeiten freigelegt, sodass man sehen kann, wie die Bodengräber ohne Leichen von innen aussehen und wie die „Kirche unter der Kirche“ aussieht, denn über die Jahrhunderte wurde immer wieder abgetragen und darüber neu gebaut.
Lübecker Marzipan ist als geschützte geografische Angabe in der EU anerkannt und darf nur so heißen, wenn es in Lübeck oder den Nachbargemeinden Bad Schwartau und Stockelsdorf produziert wird. Die Hersteller haben sich verpflichtet, mindestens 70 Prozent Marzipanrohmasse und höchstens 30 Prozent Zucker zu verwenden – das sorgt für den typischen intensiven Mandelgeschmack. Marzipan wird in Lübeck seit mindestens 1530 in Zunftrollen erwähnt, den Ruf als „Marzipanstadt“ erlangte die Stadt aber erst im 19. Jahrhundert, als Firmen wie Niederegger begannen, die Spezialität weltweit zu exportieren.
Später sind wir dann in See gestochen, wenn auch auf sehr ruhigem Wasser: Eine unterhaltsame, einstündige Tour mit dem Boot über den Binnenhafen und den Elbe-Lübeck-Kanal. Der Kanal ist eine etwa 61 Kilometer lange, künstliche Bundeswasserstraße, die seit 1900 die Elbe bei Lauenburg mit der Trave in Lübeck und damit mit der Ostsee verbindet. Über sieben Schleusen werden die Höhenunterschiede zwischen Elbe und Ostsee ausgeglichen /wenn ich das richtig in Erinnerung habe, werden so ca 12m Höhenunterschied ausgeglichen) und jährlich passieren rund 2.500 Güterschiffe mit über einer Million Ladungstonnen sowie etwa 5.000 Sportboote diese Wasserstraße. Ein ziemlich lebendiger Verkehrsweg, wenn man auf einem Ausflugsboot mittendrin sitzt.
Lübeck ist toll und es hätte noch so viel mehr zu sehen gegeben, aber irgendwann war es dann doch spät und wir traten den Heimweg an. Auf dem Rückweg haben wir noch im Werksverkauf der Schwartau Werke angelegt. Marmeladen, die bei uns im Supermarkt etwa 3 Euro kosten, lagen hier um die 1,50 Euro, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Tiefergelegt ist der Mazda nicht, aber nach dieser Beladung sollten wir besser nicht mehr an allzu vielen Werksverkäufen vorbeikommen, um nicht auf Grund zu laufen. Wobei – Bahlsen hat hier in der Nähe wohl auch noch einen Werksverkauf, vielleicht sollte man die Straßen schonmal ausbaggern...
Apropos Straßen, auf dem weiteren Rückweg wurde die Fahrt dann zäh oder besser gesagt: pädagogisch wertvoll... Bis zu welchem Alter sollte man Auto fahren (dürfen)? Die Frage lässt sich nicht verallgemeinern, das haben wir heute erlebt. Auf einer Landstraße, erlaubt waren 100 km/h, fuhr eine Dame, um die 50 Jahre, mit ihrem roten Nissan Micra mit konstant 60 km/h vor uns her. Kam eine Ortschaft, bremste sie nicht auf 50 km/h, sondern auf 40 herunter. Etwas Puffer nach oben schadet scheinbar nie. Aufgrund der kurvenreichen Strecke war aber ein Überholen kaum möglich, aber so manch einer, vor allem Motorradfahrer, hätte sich da vermutlich zu waghalsigen Manövern hinreißen lassen. Wir blieben lieber in sicherem Abstand achteraus (oder haben es jedenfalls versucht) und nahmen es als unfreiwilligen Test für unsere Geduld.
Nun haben alle zu Abend gegesse und ich bin der letzte, der noch wach ist. Aber auch ich gehe jetzt duschen und lösche dann das Licht. In diesem Sinne verabschiede ich mich heute mit einem Zitat, das ganz gut zu Bootstour, Kanalfahrt und der Lübecker Silhouette aus Türmen und historischem Stein passt:
„Zwischen alten Türmen und neuen Wellen entdeckt man, wie weit man schon gesegelt ist – und wie viele Häfen noch vor einem liegen.“
heute ein Beitrag, der mehrere Tage zusammenfasst, damit dieser Blog wieder aktuell ist.
Dienstag
Manche Rituale geben Halt und Sicherheit, manche stehlen Schlaf und Nerven – vor allem im Urlaub. Wenn man aber Homeoffice unterwegs macht, um so lange wie möglich unterwegs sein zu können, dann gehört er nun mal dazu, der Wecker.
Leon schlief noch, gut, dass das erste Webmeeting erst um 09:00 Uhr war. Tickets abschließen, damit keine offenen Baustellen übergeben werden müssen, Rechnungen freigeben und die letzten Arbeiten dokumentieren, damit das Team bei Unklarheiten nachlesen kann. Noch ein Jour fixe und die offizielle Arbeitsübergabe – Feierabend. Nun kann auch bei mir der Urlaub beginnen. In der Zwischenzeit ist auch Leon aufgewacht und zombiegleich durchs Wohnmobil gewandert. Irgendwo habe ich diesen Anblick schon mal gesehen … Nur wo? Klar: in Serien wie „The Walking Dead“, aber irgendwo noch – ach ja, das war es: Gestern Abend ist manch ein deutscher Nationalspieler ähnlich übers Feld gewandelt. Anschließend haben wir das Wohnmobil abfahrbereit gemacht, mit geleerter Toilette und Abwassertank, denn die nächsten zweieinhalb Wochen werden wir das mehr oder weniger nicht brauchen. Danach Abfahrt, Kurs Bergen-Belsen. Dort gab es ein Wiedersehen mit Domi, Nina und Olli, sehr guten Freunden und mittlerweile Familie, mit denen wir bereits zweimal im Urlaub waren - Sommerreise 2024 und Sommerreise 2023 (Blog) - und natürlich mit Chrissy und Lara.
Nach einem Kaffee oder Kaltgetränk sind wir dann in die Ausstellung des ehemaligen Konzentrationslagers gegangen. Zuerst die Ausstellung. Grauenvoll, was Menschen Menschen antun können – und nicht weniger grauenvoll, dass es heute Menschen gibt, die das verharmlosen. Anschließend der Spaziergang über das ehemalige Lagergelände. Unglaublich, wie groß dieses Areal war, und überall sieht man Massengräber: „Hier ruhen 2000 Menschen“, „Hier ruhen 500 Menschen“, „Hier ruhen 2500 Menschen“ … Unglaublich. Auch Anne Frank war hier, bevor sie kurz vor Kriegsende nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Ihre Tagebücher sollten wohl die meisten schon gelesen oder wenigstens davon gehört haben. Auch wenn in der Politik nicht immer alles glatt läuft und vieles vielleicht sogar falsch, so etwas wie damals darf nicht in Vergessenheit geraten, darf nicht verharmlost oder beschönigt werden. Nie wieder ist jetzt!
Manche von uns wurden bei der Ausstellung und dem Spaziergang sehr ruhig und hatten einiges zu verarbeiten, und auch wenn ich schon einmal dort war und wusste, was damals geschehen ist, hatte ich dennoch einen Kloß in der Magengegend sitzen. Anschließend fuhren die Pkw weiter ins Hotel, das Wohnmobil schlug noch eine andere Route ein: Fahrt zum Friedhof der russischen Kriegsgefangenen, direkt um die Ecke, erreichbar über einen verlängerten Weg vom Lager. Hier dasselbe Bild: Gräber ohne Ende. Und was Konventionen wert sind, auch die Genfer, sieht man damals wie heute – leider nicht einmal das Papier, auf dem sie unterschrieben wurden. Auf dem Weg dorthin noch der Stopp an der Rampe, dem Güterbahnhof, wo ein Wagen der damaligen Zeit ausgestellt wurde und an die Deportierten erinnert wird. Beängstigend, in so einem Wagen zu stehen – und noch schlimmer: Auf dem Boden sind kleine Vierecke eingezeichnet. Bei 80 Personen in einem Wagen hatte jeder nur dieses bisschen Platz. Selbst total ausgehungert, wenn die Kraft zum Stehen kaum noch reicht, erschreckend wenig Raum, sogar wenn alle stehen.
Anschließend fuhr auch das Wohnmobil in Richtung Hotel und passierte dabei die Panzerringstraße, eine öffentlich befahrbare Straße des Bundes. Und wie sollte es anders sein: Aus einer Einfahrt kamen die Feldjäger, stoppten den Verkehr, und ihnen folgten neben einem Jeep zwei niederländische Truppentransportfahrzeuge, zwei Leopard und eine Panzerhaubitze 2000. Immer wieder beeindruckend, wie groß und laut diese Fahrzeuge sind. Der Abend war dann trotz der schweren Geschichte entspannt, mit einem Kaltgetränk und schönen Gesprächen – so etwas wie ruhige See nach schwerem Sturm.
Mittwoch
Weiterfahrt nach Hohwacht. Haus gemietet mit fünf Schlafzimmern, drei Bädern, Sauna mit Ruheraum, Terrasse, Garten mit Teehaus und das quasi direkt am Strand. Ein altes Haus mit Holzdielen, aber wunderschön. Auch die Temperaturen sind in Ordnung, und wir haben uns am Strand in einer Strandbar niedergelassen, etwas getrunken und geplaudert. Vor allem aber haben Olli und ich unsere Ferngläser und eine Marine-App genutzt. In der Bucht von Hohwacht wird Seezielschießen geübt, teilweise von Land aus, teilweise vom Wasser aus, und aktuell ist Übungszeit. Von Land aus kann man viele Schiffe der Marine sehr gut sehen, neben den Tendern Rhein und Oste zeitweise auch Einsatzgruppenversorger. Für zwei Technik- und Marinefans ein bisschen wie Schiffe beobachten im eigenen Heimathafen.
Heute (Donnerstag)
Heute dann Frühstück, das Wetter war grau und es war kühler. Ausflug nach Lütjenburg. Getreu dem Motto „Viele Wege führen nach Lütjenburg“ haben wir sowohl den Weg als auch zwei Parkplätze gefunden. Spaziergang durch die alte Stadt, alte Fachwerkhäuser, bei denen die Hohlräume zwischen den Balken nicht mit Lehm und Putz, sondern mit Klinkersteinen geschlossen wurden – recht schön, auch wenn es wie in jeder Stadt Ecken gibt, in denen die Industrie zu nah an die Wohngebiete oder die Innenstadt herangerückt ist und diese optisch eher ab- als aufwertet.
Anschließend Spaziergang zum Strand bei Hohwacht und etwas gegessen. Das erste Mal Fisch hier direkt an der Ostsee. Kein Vergleich zur Ostsee auf Rügen an Ostern: mehr Wind, mehr Wellen – nur die Hitzewelle fehlt noch. Hoffen wir, dass Sonne und Wärme bald wieder herauskommen. Abends haben wir dann gegrillt, auch wenn 50 Prozent der Zeit für das Saubermachen des Grills von den letzten Benutzern draufgingen und man dennoch den deutlichen Unterschied zwischen einem Baumarktgrill und einem Markengrill gemerkt hat.
Damit endet dieser Beitrag, der den Kurs des Blogs wieder auf den aktuellen Stand gebracht hat. Ich verabschiede mich für heute mit einem Zitat, das zu diesen Tagen zwischen schwerer Geschichte, ruhigem Hafen und neuer Reiseetappe passt:
„Wer lange auf See ist, lernt die Stille des Hafens zu schätzen – doch das Herz schlägt höher, wenn wieder Kurs auf neue Horizonte gesetzt wird.“
einen Adrenalinjunkie, den habe ich mit an Bord. Was hat er sich auf diesen Ausflug gefreut. Als wir das letzte Mal im Heidepark Soltau waren, durfte Leon fast keine Achterbahnen fahren. Diesmal durfte er alles fahren. Von der Holzachterbahn Colossos über den Flug der Dämonen bis hin zu Desert Race, wo man mit 4G auf einem Elektrokatapult in die erste Kurve geschossen wird, es war ein Heidenspaß im Heidepark.
Der Park war zudem angenehm leer. Ein Vorteil, wenn Hessen so früh Ferien hat: Die Schulklassen kamen alle etwas später und gingen etwa eine Stunde früher. So konnten wir antizyklisch durch den Park gehen und hatten Wartezeiten zwischen 5 und 35 Minuten, mehr nicht.
In einer der Achterbahnen saß Leon neben mir, vor uns zwei Mädels, hinter uns ein Mann, alle schrien wie am Spieß nur unser Adrenalinjunkie neben mir brüllte begeistert gegen den Fahrtwind und das Rattern der Bahn an: „Man, ist das geil, ich habe meinen neuen Favoriten!“ Spätestens da war klar, dass unser Adrenalinjunkie seinen Hafen gefunden hatte.
Und dass es Wasserattraktionen gibt, Wildwasserrafting, Wildwasserbahn oder mit dem Boot über einen See fahren und sich gegenseitig mit Wasserkanonen abschießen, ist schon cool, vor allem bei diesem Wetter, denn das hat optimal mitgespielt. Der Tag war einfach super.
Abends sind wir dann weiter nach Bergen, auf einen Stellplatz mitten in der Stadt, am Rand eines kleinen Parks. Dort haben wir per Lieferdienst eine Pizza bestellt und das „Spiel der D5“ des örtlichen Amateurvereins gesehen – ach ne, sorry, mein Fehler: Es war das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft. So viele verdribbelte Bälle, Ideenlosigkeit im Offensivspiel und Angst davor, Verantwortung zu übernehmen, habe ich schon lange nicht mehr irgendwo gesehen.
Damit endet dann das Kapitel WM 2026 und auch dieser Blogbeitrag. Morgen werde ich zwei Tage in einem Beitrag zusammenfassen, dann ist der Blog wieder auf dem aktuellen Stand. Bis dahin verabschiede ich mich von euch mit einem passenden Zitat aus der Seefahrt:
„Nur wer sich in die hohen Wellen wagt, findet das Gefühl wahrer Freiheit.“
We use cookies on our website. Some of them are essential for the operation of the site, while others help us to improve this site and the user experience (tracking cookies). You can decide for yourself whether you want to allow cookies or not. Please note that if you reject them, you may not be able to use all the functionalities of the site.